Friburger Schlossberggeister e.V. Freiburg
Friburger Schlossberggeister e.V. Freiburg

Chronik

Friburger Schloßberggeister 1979 e.V.


Die Gründung der Schloßberggeister beruht auf einer Sage, dass auf dem Burghaldeschlössle, in Freiburg, sich eine Krankheit breit machte. Diese wurde durch die Geister, die angeblich auf dem Berg hausten, ausgetrieben.


Nach langen Sitzungen der Gründungsmitglieder des Vereins entstand das Häs und die Maske des Schloßberggeistes. Die Fleckle beschreiben die jahreszeitlich wechselnden Farben des Laubwaldes am Schloßberg und haben die Form eines Buchenblattes. Die Fleckle werden aus Filz hergestellt und werden von den Vereinsmitgliedern selbst in die Form des Buchenblattes gestanzt. Ebenfalls tragen die Schloßberggeister einen Gürtel aus Leder, der mit dem Hausorden verziert ist. Auf diesem Hausorden ist das Burghaldeschlössle zu sehen. Die Maske ist in einem leichten hellgrün gehalten und hat einen roten Mund sowie zwei Teufelshörnchen auf der Stirn. Zum Häs gehört auch der Schellenbengel.


Die Schloßberggeister sind am 11.11.1994 in die Breisgauer Narrenzunft aufgenommen worden und sind seit her ein fester Bestandteil der Freiburger Fasnet. Als Paten standen die Zunft der Bächleputzer und die Zunft der Rebläuse aus Freiburg St. Georgen bereit.


Die Fasnet für die Schloßberggeister beginnt mit dem Stellen des Ignaz auf dem Schloßberg, den man vom Schwabentorring aus sehen kann.
Die Zunft betreibt an der Straßenfasnet einen Stand auf der Kaiser-Joseph-Straße an dem sie Getränke verkauft. Am Fasnetsamstig  Schnurren sie durch die Lokale der Stadt und besuchen befreundete Zünfte.


Die Teilnahme am Fasnetmendig Umzug in Freiburg ist natürlich Pflicht für die Zunft. Am Fasnetdienstag wird der Ignaz dann in einer kleinen Zeremonie verbrannt. Damit endet die Fasnet für die Schloßberggeister.